Methodenseitenan Geräteaustattung Prinzip der MRT Standardmethoden Spezialmethoden  
 

Geräteausstattung:

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Für die kernspintomographischen Untersuchungen stehen drei Intera-MRT-Systeme der Firma Philips zur Verfügung. Eine Anlage ist mit 1,5 Tesla Magnetfeldstärke ausgestattet, zwei Geräte arbeiten mit 1,0 Tesla. Im Gegensatz zu Niederfeldgeräten sind bei kurzer Untersuchungsdauer sehr gute Abbildungsqualitäten zu erzielen. Die kurze Bauart der Röhre und ihre trichterförmige Öffnung tragen dazu bei, dass auch Patienten mit Platzangst Untersuchungen besser tolerieren.

 
           
Prinzip der MRT:

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Bei der Kernspintomographie (MRT) befindet sich der zu untersuchende Körperbereich des Patienten im Zentrum eines starken Magnetfeldes. Durch wiederholtes Einstrahlen hochfrequenter Radiowellen werden die entlang des Magnetfeldes ausgerichteten Wasserstoffatome im Körper ausgelenkt. In der Pause zwischen den Radioimpulsen kehren die ausgelenkten Protonen je nach ihrer chemischen und physikalischen Bindung unterschiedlich schnell wieder in ihre Ausgangsposition zurück und senden dabei selbst ein Spektrum an Radiowellen aus. Aus diesem Signal wird dann von einem Computer ein Schichtbild berechnet.

 

 
Was kann mit der MRT untersucht werden?

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Mit der MRT lassen sich prinzipiell alle Regionen des Körpers untersuchen. Im Vergleich zur CT besteht der Vorteil eines hohen Weichteilkontrastes, was insbesondere bei der Untersuchung von Gelenken von Vorteil ist. Weitere Domänen der MRT sind Untersuchungen des Zentralnervensystems und der Bauch- und Beckenorgane sowie Spezialmethoden.

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Spezialmethoden:

Gefäßdiagnostik

Herzdiagnostik

MRCP/-Urographie

Darmdiagnostik

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Minimal invasive Gefäßdarstellung:

Mit der MRT lassen sich in verschiedenen Körperregionen Darstellungen der arteriellen oder venösen Blutgefäße anfertigen. Teilweise ist dies sogar ohne Gabe eines Kontrastmittels möglich. Falls Kontrastmittel gegeben werden muss, ist eine dünne Injektionskanüle in einer Armvene, vergleichbar der Kanüle für eine Blutentnahme, ausreichend.

 

 

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Herzdiagnostik:

Mit der MRT lassen sich dynamische Darstellungen der Herzkontraktion erstellen, wobei über eine computergestützte Auswertung Aussagen über die Herzfunktion möglich sind. Ferner kann der Blutfluß in den Herzkranzgefäßen abgebildet werden.

 

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MRCP / MR-Urographie:

Die MRT kann isoliert flüssigkeitsgefüllte Gangsysteme ohne Anwendung eines Kontrastmittels darstellen, sodass auf diese Weise eine Diagnostik der Gallen- und Bauchspeicheldrüsen-Gänge sowie der ableitenden Harnwege möglich ist.

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Darmdiagnostik:

Durch Gabe einer speziellen Trinklösung können mit der MRT die Darmschlingen weitgehend überlagerungsfrei dargestellt werden. Dies ist für die Darmdiagnostik in Bezug auf entzündliche oder tumoröse Veränderungen von großem Wert.

 

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